Museumsquartier St. Annen - St. Annen Museum

lubeck 4087925 1920 Bild von Achim Scholtya auf pixabay

Behindertenwegweiser Lübeck

Museumsquartier St. Annen - St. Annen Museum


Einrichtung: Museum, Denkmal
St. Annen-Straße 15
23552 Lübeck
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Website
Telefon: 0451 - 122 41 37
Fax: 0451 - 122 41 83
Träger: Stadt Lübeck
zugänglicher EingangZugänglicher Aufzugzugängliche Toilette
 

Das Museumsquartier St. Annen besteht aus der Kunsthalle St. Annen und dem St. Annen-Museum. Eine Einzeldarstellung des Eingangsbereiches finden Sie hier.

 Die Eintrittskarte gilt für beide Museumsbereiche.

Dieser Eintrag behandelt das St. Annen-Museum.

Das Kloster St. Annen wurde als Nonnenkloster (Orden der Augustinerinnen) in der relativ kurzen Zeit von 1502 bis 1515 im spätgotischen Stil errichtet. Bereits 1532 wurde es infolge der Reformation wieder aufgelöst und danach als Armenhaus, Werkhaus und Zuchthaus genutzt. 1843 zerstörte ein Brand die Klosterkirche und einen Teil des Obergeschosses der Klausurgebäude. Das Obergeschoss des Klosters wurde teilweise erneuert. Die Kirche blieb bis zum Jahr 2003 eine Ruine. Dann wurden auf dem Kirchengelände der atriumartige Eingangsbereich und der moderne Kubus der Kunsthalle errichtet.

Seit 1915 bilden die zweigeschossigen Klausurräume des Klosters, ein Teil seiner Wirtschaftsgebäude und zwei Innenhöfe das St. Annen-Museum.

Im Erdgeschoss ist sakrale Kunst vom 13. Bis 16. Jahrhundert ausgestellt; vor allem die Sammlung von über 90 mittelalterlichen Schnitzaltären ist selten und besonders sehenswert.
Das Obergeschoss widmet sich in 25 miteinander verbundenen Themenräumen der Lübecker Wohnkultur der vergangenen Epochen. Teilweise wurden aus abgebrochenen Bürgerhäusern komplette Zimmereinrichtungen hier wieder eingebaut.
Die wertvollen Exponate im Ambiente der alten Klosterräume bilden eines der schönsten Museen Norddeutschlands.

Beschreibung:

Vom gut gepflasterten Gehweg gelangt man durch das ehemalige Kirchenportal in das Atrium vor dem Museumsquartier. Der Haupteingang befindet sich am Ende des gefliesten Atriums. Die schwere Glastür muss aufgezogen werden. Alternativ ist an der rechten Atriumsseite ein Seiteneingang mit Klingel; nach dem Klingeln wird diese Tür vom Museumspersonal geöffnet. Hinter dem Haupteingang befinden sich mobile Kleiderständer als Garderobe. Eine Betontreppe (mit beidseitigen durchgezogenen Handläufen) führt in das Untergeschoss mit Schließfächern.
Es ist für Gehbehinderte nicht erreichbar!
Am Empfangstresen kann ein Rollstuhl ausgeliehen werden. Ferner stehen leichte Klappstühle zur Verfügung, mit denen man sich bei Bedarf überall im Museumsbereich ausruhen und die Kunstwerke in Ruhe betrachten kann.

Links vom Empfangstresen liegt der unscheinbare Eingang zum Museum. Die Tür muss aufgezogen werden. Dahinter beginnt der Kreuzgang, der mit unterschiedlichen Belägen flach gepflastert ist. Zur einen Seite des Kreuzgangs liegt der Kreuzhof, zur anderen Seite gehen Eingänge in die Klosterräume ab. Diese Seitenräume haben teilweise Stufen (13 cm-15 cm Höhe), die mit Rollstühlen nicht zu überwinden sind. Auf Anfrage stehen mobile Metallschienen zur Verfügung.

Von den Klausurräumen muss der Remter (ehemaliger Speisesaal) besonders erwähnt werden; hier finden gelegentlich Konzerte und andere Veranstaltungen statt.

Den Kreuzhof erreicht man über eine schwere, aufzuziehende Holztür und eine Steintreppe mit zwei Stufen. Hinter der Tür geht eine niedrige Schwelle hinab. Der begrünte Hof ist mit steinernen Kunstwerken aus verschiedenen Epochen bestückt. Flache, gepflasterte Wege führen seitlich herum. Hier sind auch Sitzbänke aufgestellt.

Zur südlichen Seite umschließt das Klostergebäude mit den Anbauten der Priorin-Wohnung, des Armenhauses und des ehemaligen Zuchthauses den zweiten Innenhof, den sogenannten Puppenhof. Hier sind die originalen Statuen der Puppenbrücke ausgestellt. (Im Winter mit Frostschutzhauben bedeckt.) Der normale Zugang in den Puppenhof geht durch einen Gang vom Kreuzgang aus. Am Ende ist eine Glastür, die von außen und innen mit Türtastern geöffnet wird. Auch in diesem Hof führt ein gepflasterter Umgang mit Sitzbänken um eine Rasenfläche herum.

Das Obergeschoss des Museums wird über eine mehrteilige Steintreppe (mit beidseitigen Handläufen) erreicht. Alternativ gibt es zwei Fahrstühle:
Der erste befindet sich in der Kunsthalle.
Der zweite Lift ist im Puppenhof.
Über Seiteneingänge gelangt man zum Rundgang durch die Obergeschossräume.
Die unterschiedlichen Niveaus der Ausstellungsräume werden von flachen Metallrampen überbrückt.

Im Erdgeschoss der Kunsthalle, gegenüber der Aufzugstür, ist eine behindertengerechte Toilette eingebaut.

Für Sehbehinderte und Hörgeschädigte werden keine Services angeboten!

Öffnungszeiten:
Januar - März: Dienstag - Sonntag     11:00 Uhr - 17:00 Uhr
 
April - Dezember: Dienstag - Sonntag     10:00 Uhr - 17:00 Uhr

Erreichbarkeit:

Der nächste Behindertenparkplatz liegt an der Mühlenstraße 56 . Der Parkplatz liegt gegenüber der Einmündung der Sankt-Annen-Straße. Überqueren Sie die Mühlenstraße auf dem nahen Zebrastreifen, gehen Sie in die Sankt-Annen-Straße, nach ca. 100 m zeigt der schmiedeeiserne Ausleger auf der rechten Straßenseite das Museum an.

Die kürzeste Bushaltestelle ist Fegefeuer (Richtung ZOB/Burgfeld und Richtung stadtauswärts). Gehen Sie von den Ausstiegen ein paar Meter die Mühlenstraße hinunter, biegen Sie links in die Sankt-Annen-Straße ein, nach ca. 100 m zeigt der schmiedeeiserne Ausleger auf der rechten Straßenseite das Museum an.

(Letzte Aktualisierung: Oktober 2019)


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Service:  Redaktion2
Kategorien: Altstadt | Veranstaltungsraum | Denkmäler | öffentliche Kunst | Museen
Kontakt: Behindertenwegweiser Lübeck   Telefon: 0451 384448-821
Aufnahme: 29.10.2019        Letzte Bearbeitung: 08.11.2019
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